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Archive for the ‘Freizeit’ Category

Seit kurzem bin ich wieder im Lande, seit ich meinen längeren Irlandtrip erfolgreich überlebt habe.
Ein paar Randnotizen dazu.

Auto mieten

Einen sehr guten Preis, sehr guten Service und freundliche Mitarbeiter hab ich bei http://www.dan-dooley.ie/ gefunden. Zusammen mit den 10% Rabatt (http://www.dochara.com/save/transport/car-rental.php) eine klare Empfehlung.

In Irland sollte man außerdem unbedingt darauf achten, auch Nordirland befahren zu können (sowie man das vorhat). Es gibt häufig Klauseln im Zusammenhang mit “Auslandsreisen”, die man leicht überliest, wenn man vergisst eigentlich zwei Länder zu bereisen.

Übrigens: Auto mieten ist absolut notwendig. Die öffentlichen Verkehrsmittel könnt ihr vergessen. (Bzw. sind sie schon ganz ordentlich nur leider fast nie verfügbar. Erst recht nicht an den interessanten Orten.) Und meidet die Städte! Dublin ist die absolute Hölle mit dem Auto. Und die Iren schaffen es tatsächlich in einer 4000 Seelenansiedlung ein Verkehrschaos wie in Downtown New York zu erzeugen.

Und andere lustige Dinge wie:

  • Kreisverkehre mit zwei Zufahrten. Woanders nimmt man dafür Kurven.
  • Vierspurige, gut ausgebauten Straßen, auf denen man nur hundert fahren darf und die entweder in Kreisverkehren oder Dorfkernen enden um dort plötzlich den Verkehr einspurig zu bündeln und oben erwähntes Chaos zu erzeugen.
  • Straßen ohne jedliche Straßenmarkierung, dafür mit umso größeren Schlaglöchern auf denen man tatsächlich hundert fahren darf, einen aber schon bei sechzig das Auto unterm A… wegfliegt.
  • 179° Kurven.
  • Falsche Schilder, keine Schilder, Schilder hinter Bäumen, vor anderen Schildern, neben, hinter, vor Abzweigungen etc.
  • McDonalds Werbungen wie “McDrive. The only benefit of owning a car in Dublin!”

Irland ist nur in etwa so groß wie Bayern. Allerdings kann man im Schnitt wohl nur so 60 bis 80 auf den Straßen fahren. Unterschätzt deshalb die Entfernungen nicht!

Lebensmittel

Es gibt Aldi, Lidl und Tesco.

Und es gibt Spar, SuperValu und die anderen Abzocker.

Sucht und findet die ersten drei und kauft nur dort.

Viele Tescos haben übrigens 24h offen.

Benzinkocher und Flughafensicherheit

“It smells like petrol! It will probably explode!”

Lösungsansatz 1:

“Das ist nicht Benzin. Das ist mein Deo!” – verworfen

Lösungsansatz 2:

Erstmal die Benzinflasche mit Seife auswaschen und mit dem Handtrockner das letzte Benzinmolekül austreiben (macht lustige, laute “Wuhuhuhuuu – Huu” Geräusche). Danach die Benzinflasche getrennt vom eigentlichen Brenner im Frachtgepäck unterbringen und hoffen, dass die Hunde nix riechen (bzw. der zuständige Sicherheitsmensch sein Hirn am morgen eingesetzt hat).

Der Brenner selbst kommt dann ins Handgepäck. Da “brennstoffführende Systeme” (oder so ähnlich) nicht erlaubt sind, schaut man erstmal schön schafig und antwortet auf die Nachfrage des Sicherheitsmenschen: “That’s a gas burner.”

So hab ich das teure Teil vor der Mülltonne gerettet.

Übernachten

Irland ist hier eine echte Herausforderung für Leute mit knappen Budget.

Hier ein paar Anmerkungen dazu. Preislich geordnet.

Wild campen:

ist offiziel nicht erlaubt.

Irland hat viele einsame Gegenden zu bieten, in denen wild campen möglich ist. Denkt man. Tatsächlich sind diese einsamen Gegenden fast alle mit (Stachdraht bewehrten) Zäunen umgeben und von Schafsplagen heimgesucht. Diversen bedrohlichen Schildern nach zu urteilen, werden die Bauern auch nicht gerade freundlich reagieren, wenn wieder mal Touris auf ihrem Land herumstreunen.

Dann gibt es noch die offenen Flächen, die dann entweder Nationalpark oder Weltkulturerbe oder voller Hügelgräber und/oder voller Touris/Iren sind. Darüberhinaus wird man auf Meilen hin gesehen, da das Land nicht viele Möglichkeiten zum verstecken bietet. Auch hier ist wild campen schwierig.

Der einzige Ortstyp, an dem es anscheinend möglich ist, sind die Strände. Bzw. der etwa 3-5 m Breite Streifen Gras zwischen dem Sand und dem nächsten Stacheldrahtzaun. Hier sollte man darauf achten, dass der Strand keinen Eigennamen trägt, sonst bekommt man wieder die Probleme des letzten Abschnitts. Am besten fährt man solange in der Gegen herum, bis man ein Schild mit der Aufschrift “Beach” (bzw. gälisch “Tra”) ohne weitere Zusätze findet. Hier hat wild campen bei mir zweimal gut funktioniert.

Campingplatz:

Kostet zwischen fünf und zehn Euro pro Person (ein Zelt, ein Auto). Wichtigste Erkenntnis: Der Preis hat rein gar nichts mit der erbrachten Leistung zu tun. Je näher der Platz an Touristenattraktionen oder an Dublin (was nicht das selbe ist…) ist, umso höher sind die Preise und Dinge wie warme Duschen, Waschmaschinen etc. kosten kräftig extra. Am besten waren die Plätze abseits dieser Gegenden und die Plätze, die NICHT mit Auszeichnungen, vier Sternen oder ähnlichem Werbung gemacht haben.

Besondere Empfehlungen sind die Plätze in Mohill (warmen Duschen, Waschmaschine und Trockner inkl. 5 Euro pro Person!), Cushendun und Keel auf Achill Island (mit leichtem Vorbehalt wegen etwas miefenden WCs und extra Kosten für warme Duschen) . Sie bieten freundliches Personal, gute sanitäre Anlagen und traumhafte Lage für wenig Geld.

Katastrophen sind die Plätze in Rush und der “Camac” Park (beide Nähe Dublin). Abgezockt hab ich mich auch in Roundwood gefühlt.

Hostels:

Hier gibt es zwei Große Vereinigungen: Die Independent Holiday Hostels und die Independent Hostel Owners (Auch “judäische Volksfront” und “Volksfront von Judäa” genannt.). Beide bieten gute Preise und einen sehr freundlichen Empfang. Erste werden vom irischen Tourismus Amt regelmäßig kontrolliert. Was anscheinend die größeren Schimmelpilzansammlungen bei letzteren erklärt… (Schimmelpilz heißt übrigens “mould fungus” und schimmelig “mouldy”. Die beiden Wörter reichen um in vielen Hostels eine gepflegte Konversation zu starten 😉 )

Einige Hostels erlauben auch das Campen auf dem Hostelgelände. Was zwei Vorteile hat: Man kann die Anlagen des Hostels nutzen und muss nicht in den schimmligen Zimmern schlafen (und der Preis).

Und da gibt es noch die “B&B” an jeder Straßenecke. Auch wenn sich Bed and Breakfast günstig anhört, ist das Gegenteil der Fall. Das mit Abstand absolut billigste “B&B” kostete 15 Euro und war mit drei Zimmer auf Jahre ausgebucht. Üblicher sind Preise zwischen 30 und 50 Euro (nach oben offen).

Landschaft und Sehenswürdigkeiten:

“Breathtaken”, “lovely” und “picturesque” sind die Lieblingswörter der Iren, wenn sie ihr Land beschreiben. Übersetzt heißen sie “sehenswert”, “ganz nett” und “nicht hässlich”. Als Reiseführer haben wir den Lonely Planet benutzt, der teilweise von Iren geschrieben wurde und der auch massiven Gebrauch von diesen Adjektiven macht.

Welche Gegend ist am schönsten? Viele würden sagen, der Südwesten und Westen. Tatsächlich sind die Grundzutaten der irischen Landschaft meist die selben: Hügel, Gras, Steine, Schafe, Klippen. Die Gegenden unterscheiden sich dann nur in den unterschiedlichen Mischungsverhältnissen.

Allerdings fühlen sich die Gegenden durchaus anders an. So erscheint einen der Südwesten und Westen wie ein Irlandthemenpark in Disneyland, während der Norden (v.a. Donegal) noch sehr ursprünglich ist (von den Stacheldrahtzäunen einmal abgesehen).

Schaut euch folgendes an:

  • einen Tal mit Bergen und nen Seen drin (z.B. Glendalogh oder den Glenveah National Park)
  • eine Hügelgrabansammlung (z.B. Carrowkeel oder Carrowmore oder sonstwas mit Carrow)
  • eine prähistorische Ruine und eine etwas jüngere Ruine
  • eine Stadt (Derry. NICHT Dublin.)

Verbringt den Rest eurer Zeit an einem coolen Strand mit Surfen und habt keine Angst irgendwas zu verpassen. Zu viele Sehenswürdigkeiten führen hier nur zu Deja vus.

Belfast

Zieht nichts auffallend grünes (oder oranges) in Belfast an. (Die Geschichten dazu brauchen einen eigenen Blogeintrag.)

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Im Moment geistert das Buch Angels and Demons von Dan Brown durch die Bestsellerlisten (auf deutsch “Illuminati”). Die Story hört sich in der Kurzzusammenfassung etwas konfus an: Ein uralter satanischer Geheimbund will mit Hilfe einer Antimateriebombe, deren Zutaten aus dem CERN entwendet werden, den Vatikan in die Luft sprengen. In der Langform ist es allerdings ein durchweg spannender und unterhaltsamer Thriller.

Anscheinend wurde das arme CERN aufgrund dieses Romans so mit verängstigten Mails überschüttet, dass sie sich gezwungen sahen, eine FAQ auf ihre Homepage zu stellen: link

Lest selbst, ob das CERN wirklich an Anitmateriebomben forscht und ihre Wissenschaftler mit einem X-33 Flugzeug durch die Gegend schickt

X-33 Flugzeug
Mach-15 Überschallpersonentransporter im Besitz des CERN?

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Roomba!

Heut ist er endlich gekommen, mein Roomba Discovery SE. Dabei handelt es sich um einen Staubsauger. Um einen Robo-Staubsauger.
Der kleine Derwisch fegt nur so durch unsere WG, dass es eine Freude ist! Im Moment ruht er sich mit einem zufriedenen Pulsieren seines Power-Knopfes in der Ladestation aus (Die er übrigens vollautonom ansteuert!).
Der erste Eindruck ist also mehr als positiv! In zwei, drei Wochen gibts dann hier die ersten Langzeiterfahrungen.

Ein Werbefilmchen zeigt den Roomba in Aktion.

Ach ja, wer einen Vorschlag für einen coolen Namen hat, immer her damit!

Roomba
A hard day’s work (und ein ziemlich mieses Foto).

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Mein Beitrag zu den Trivialpatenten: Der Pachupemo.

Sie suchen schon lange nach der perfekten Kombination aus kühler Erfrischung und Stifthalter? Normale Stifhalter bieten ihnen zu wenig Tragkraft? Ihnen kann geholfen werden! Bestellen sie noch heute ihren persönlichen Pachupemo (Kommentar genügt)!

Und bald im Handel: Der Pachuhamo. Verleiht ihrem Handy Flügel!

Pachupemo
Der Pachupemo in Aktion. Er kombiniert eine ergonomische Stifthalterhöhe mit dem Wohlfühlgefühl einer 100 Watt Duracraft Windmaschine.

Turbolenzen
Bauartbedingte Turbulenzen werden durch die revolutionäre VierFaden(tm)-Technik geschickt kompensiert.

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Watership down

Ein wunderbarer Samstag. Grillen ist vorbei und Alex und Tante Lore kommen auf die Idee, ihr Schlauchboot auszumotten und mitten in der Nacht auf der Vils 15km Luftlinie in die nächstgrößere Stadt Amberg zu paddeln. Nachdem sie die nötige Ausrüstung besorgt haben, solls auch schon losgehen.

Nach einer kurzen Pi mal Daumen Rechnung wird die zurückzulegende Strecke kurzerhand halbiert und Hahnbach als Startplatz gewählt. GPS-genaue 1,06 km, zwei vorher unentdeckte Löcher im Boot und Stunden später, wird das Boot schließlich gelandet. Tante Lore kann ihre Hand nicht mehr bewegen, da sie die ganze Zeit mit dem Zuhalten der Löcher beschäftigt war, während Alex keine Lust mehr hatte das eigentlich nicht manövrierfähige Boot auch noch über eine Unzahl von Steinweren zu manövrieren.

Es ist halb drei in der Nacht und Alex und die Tante stehen mitten in einem Sumpfgebiet und wissen nicht wohin. Nach ein wenig Herumirren und einer weiteren Stunde später finden die beiden schließlich doch wieder zum Auto zurück. “Du Lore”, sagt Alex, “ich muss dir was sagen.”. “Ja?”, frägt die Tante. “Ich glaub, ich hab meinen Autoschlüssel im Boot vergessen…”. Nach ein wenig Herumirren und einer weiteren Stunde finden die beiden schließlich erneut zum Auto zurück.

Noch schnell das Boot geholt und dann nach Haus. Das war zumindest der Plan. Natürlich kamen die beiden Helden auf die Idee, eine Abkürzung zu nehmen um das Boot nicht zu weit schleppen zu müssen. Von den Sumpflöchern, in denen Alex stecken blieb und dem Kloaken-Kanal mit dem Lore Bekanntschaft machte, wussten die beiden natürlich nichts.

Es war schließlich schon hell, als die zwei endlich wieder sich selbst, das Boot, das Auto und den zughörigen Schlüssel am selben physikalischen Ort vereinigen konnten. Noch ein paar betrunkene Heimkehrer erschreckt und schon gings zu den Klängen von Händel’s Wassermusik ab nach Hause.

Die Höhle, die beim herumirren entdeckt wurde (“Loch Alpha” in Lore’s GPS), muss demnächst umbedingt erkundet werden!

Lochentdecker
Alex entdeckt das erste Loch.

Loch
Das konnte noch gefixt werden.

Nebel des Grauens
Der Nebel des Grauens war ihr steter Begleiter.

Sumpf
Sumpf.

Traumauto
Irrlicht oder Auto?

Edge of Reason
Tante Lore – The Edge of Reason.

Held
Held.

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Gut. Blog da, Inhalt muss her!

Auf den Seiten der Caveseekers gibt es eine Unzahl von Höhlen und Hohlräumen in Bayern und Nachbarschaft zu bewundern.

Anscheinend existiert da einen uralten Geheimbund von Fledermausschützern, die etwas dagegen haben, dass die Koordinaten von Höhlen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Argumente dieses Geheimbunds sind manchmal nicht ganz schlüssig. (Walex und ich vermuten ja, dass da in irgendeiner Höhle das Nazi-Gold und/oder das Bernstein-Zimmer versteckt ist und das den eigentlichen Grund für die Geheimhaltung darstellt.)

Die Caveseekers sind nun eine kleine Rebellengruppe von Höhlengängern, die gegen diese Geheimniskrämerei angehen. Im Höhlenbuch kann man die Schlammschlacht der Rebellen gegen die Fledermausschützer selbst mitverfolgen.

Im Austausch gegen weitere Höhlenkoordinaten haben die Caveseekers allerdings ihre eigenen Ideale etwas verraten, da sie nun Koordinaten von bestimmten, schützenswerten Höhlen verschleiern. Dagegen ist nichts einzuwenden, da auch immer noch viele unverschleierte Höhlen beschrieben werden.

Mein Helm

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